Archive for the ‘German’ Category

Mediathek – TV-Programme downloaden

Sunday, November 29th, 2009

Mit Hilfe des wunderbaren Java-Programms Mediathek lassen sich Sendungen aus diversen TV-Mediatheken (ARD, ZDF, Arte, 3Sat, MDR, Schweizer Fernsehen) einfach downloaden und abonnieren. Aktuell ist die Version 1.4.1. Es empfiehlt sich, die Variante mit Bibliotheken (Mediathek_mit_libs_1.4.1.zip) runterzuladen und zu entpacken. Danach in das Verzeichnis wechseln, in welches man entpackt hat und Mediathek mit

java -jar Mediathek.jar

starten.

Funktionsweise und Bedienung werden in der Anleitung ausführlich erläutert.

Xubuntu 9.04 (Jaunty Jackalope) Alpha 5 mit Xfce 4.6

Monday, March 9th, 2009

Am Wochenende hab ich mir mal einen Einblick in die aktuelle Entwicklungsversion von Xubuntu 9.04 alias Jaunty Jackalope mit dem brandneuen Xfce 4.6 gegönnt. Nach einer Datensicherung der alten Intrepid-Installation ging es mit dem Download des ISO-Abbildes los. Die Alternate install CD birgt keine großen Überraschungen, ganze Festplatte mit verschlüsseltem LVM ausgewählt und los gings. Die Installation verlief weitgehend problemlos, lediglich meine deutsche Tastatur wurde während der Prozedur zwar eingerichtet aber nicht verwendet. Vorsicht also bei der Eingabe der Passphrase! Nach knapp 20 Minuten konnte ich dann erstmals meinen frischen Xfce-Desktop booten.

Boot

Subjektiv erschien mir der gesamte Bootprozess etwas schneller als noch bei Intrepid. Sowohl die Zeit bis zur Eingabe der Passphrase als auch der fortgesetzte Verlauf machten einen zügigeren Eindruck.

Xfce 4.6

Nach einigen kosmetischen Anpassungen und der Installation von Codecs, mplayer, conky etc. konnte ich mich mit den neuen Features von Xfce 4.6 auseinandersetzen. Eine detaillierte Übersicht findet sich auf der offiziellen Site. Die Reaktionszeiten sind insgesamt schnell und ohne Verzögerungen. Thunar und ein Terminal starten z. B. augenblicklich nach dem Mausklick. Auch die optische Darstellung des integrierten Window Managers xfwm mit echter Transparenz und Schatten macht nach der Überarbeitung einen guten Eindruck.

Window Manager xfwm

Womit wir bei der grafischen Darstellung wären. Jaunty setzt auf den neuen Xserver Xorg 1.6. Die Entwickler weisen darauf hin, dass dieser Wechsel für einige Leute problemlos läuft, andere dagegen mit Stabilitätsproblemen zu kämpfen haben werden. Für mich als Besitzer einer Ati-Grafikkarte bedeutet der neue Xserver auch den gezwungen Verzicht auf den proprietären fglrx-Treiber, welcher Version 1.6 noch nicht unterstützt. Aber ich benutze eh den freien xserver-xorg-video-ati.

Lautstärketasten

Die Lautstärketasten an meinem NX8220 funktionierten nicht out-of-the-box. Hierzu war eine Anpassung in den Keyboard-Shortcuts nötig:

amixer set Master 10%+
amixer set Master 10%-
amixer set Master toggle

mussten manuell hinzugefügt werden, funktionieren seitdem aber tadellos.

keyboard.png

Rechtsklick-Menu

Das Rechtsklick-Menu reagiert schnell. Mangels Menü-Editor muss allerdings für gewünschte Anpassungen Hand angelegt werden. Da ich kein großer Fan von Panels bin, habe ich mir ein paar direkte Starter für Browser, Terminal und Thunar hinzugefügt.

menu.png

Thunar und verschlüsselte Medien

Auch Thunar kann jetzt verschlüsselte Datenträger erkennen, nach Passphrase fragen und mounten. Wirklich? Leider nicht ganz. Die Erkennung und der Passphrase-Dialog funktionieren zwar aber das Gerät wird danach nicht korrekt gemountet, so dass aktuell ein manuelles sudo mount /dev/mapper/luks_crypto_blah-blah /media/blah nötig ist. Hoffentlich wird hier noch Abhilfe geschaffen.

Edit 10.03.2009: Mit den heutigen Updates klappts! Luks-USB-Festplatte wird erkannt, Passphrase abgefragt und bei korrekter Eingabe nach /media/volume_label gemountet.

encrypted.png

Suspend und Hibernate

Suspend-to-Ram funktioniert einwandfrei, allerdings wird beim Aufwachen weder Passwort noch Passphrase abgefragt. Anders der Hibernate-Modus, hier wird erst nach ordentlicher Eingabe der Passphrase hochgefahren.

Fazit

Insgesamt gefällt mir das Release sehr gut. Xfce 4.6 trifft genau meinen Geschmack und wird auch bald auf meinem EeePc Einzug halten. Das System läuft trotz des Alpha-Entwicklungsstadiums stabil und macht mir Geschmack auf die finale Version.

VDPAU und Ubuntu, mit oder ohne MythTV

Wednesday, March 4th, 2009

Wer über eine geeignete Nvidia-Grafikkarte verfügt hat es unter Ubuntu 8.10 relativ leicht, die Prozessorauslastung beim Abspielen von HD-Videos deutlich zu reduzieren. VDPAU heißt das Zauberwort. Nvidias Video Decode and Presentation API for Unix lagert wesentliche Decodierungsprozesse auf die GPU aus und erlaubt die Wiedergabe von Filmen in HD-Qualität, bei minimaler CPU-Auslastung. Benötigt werden ein aktueller Nvidia-Treiber ab 180.22, ein mplayer einschließlich aller erforderlichen Patches und ggf. ein gepatchtes MythTV.

Jean-Yves Avenard betreibt ein Repository mit aktuellen Paketen für obige Progamme unter http://www.avenard.com/. Die MythTV-Pakete habe ich nicht überprüft, mplayer mit VDPAU und der zugehörige Nvidia-Treiber laufen jedoch wie geschmiert.

Zwei Tipps zum Schluss:

/etc/X11/xorg.conf ergänzen (verhindert Tearing)

Section "Extensions"
Option "Composite" "Disable"
EndSection

~/.mplayer/config ergänzen

vo=vdpau,xv,
vc=ffh264vdpau,ffmpeg12vdpau,

mplayer wählt dann automatisch VDPAU mit dem passenden Video Codec. Die Kommata am Ende sind wichtig, damit auch “normale” Videos (ohne VDPAU) wiedergegeben werden.

Scharf Sauer Suppe (Pekingsuppe)

Wednesday, August 15th, 2007

Zutaten (4 Personen):
250 gr Hühnerbrustfilet
227 gr Bambusstreifen
20 gr Mu-Err Pilze
2 Eier
2 Zwiebeln
2 Frühlingszwiebeln
6 EL Sojasauce
4 EL Ketjap Manis
3 EL Essig Essenz
2 TL Sambal Oelek (je nach Schärfewunsch)
1 Liter Hühnerbrühe
100 ml Reiswein/Sherry
2 EL Speisestärke
Salz
Pfeffer

Zubereitung:
Hühnerbrustfilets in feine Streifen schneiden. Mit 1 EL Stärke und 2 EL Sojasauce vermengen und ca. 15 Minuten beiseite stellen. Mu-Err Pilze mit heißem Wasser übergießen und 10 Minuten quellen lassen. Zwiebeln und Frühlingszwiebeln in streifen schneiden. Wok oder geeigneten Topf erhitzen. Das Fleisch in etwas Erdnuss- oder Sojaöl scharf anbraten. Zwiebeln hinzufügen und ein paar Minuten glasig braten. Mit dem Reiswein/Sherry ablöschen, dann Hühnerbrühe angießen. Pilze zerkleinern und mit Bambus und Frühlingszwiebeln hinzufügen. Mit Sambal Oelek, Sojasauce, Ketjap Manis, Essig, Pfeffer und Salz abschmecken. 1EL Stärke mit etwas kaltem Wasser verrühren und Suppe damit binden. Zuletzt die Eier verschlagen und langsam einrühren.

Black Mamba Vinaigrette

Wednesday, August 15th, 2007

Zutaten:
2 EL Balsamico Essig
4 EL Olivenöl
1 EL Kürbiskernöl
1 kleine Schalotte/Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Messerspitze Senf
1 Spritzer Zitronen-/Limettensaft
1 Prise Salz
1 Prise Zucker
Pfeffer
Kräuter

Zubereitung:
Zucker, Salz, Pfeffer und Senf im Essig gut vermischen und auflösen. Danach Schalotte/Zwiebel und Knoblauch sehr fein hacken und zusammen mit den restlichen Zutaten hinzugeben und ordentlich durchrühren, so dass die Vinaigrette schön sämig wird. Die Wahl der Kräuter ist jedem nach Geschmack und Verfügbarkeit freigestellt. Passt hervorragend zu Feld- und Blattsalaten.

MKVToolnix v2.0.2

Thursday, February 22nd, 2007

Wer Videos mag wird Matroska lieben! Gegenüber dem weit verbreiteten AVI-Container bietet das Matroska-Container-Format diverse Vorteile: es ist kleiner, kann mit einer Vielzahl von Video- und Audio-Codecs und den verschiedensten Kombinationen derselben umgehen, Kapitel, mehrere Audiospuren und Untertitel in Text-Form aber auch direkt von DVD gerippte VobSubs (letztere sind gerne ein paar MB groß, können aber in Matroska verlustfrei komprimiert werden).

MKVToolnix und MKVToolnix-GUI sind eine Reihe exzellenter Werkzeuge, um Matroska-Dateien zu erstellen, zu bearbeiten oder zu inspizieren und werden von Moritz Bunkus gepflegt. Die in den Ubuntu-Quellen (Edgy Eft) verfügbaren Versionen sind schon etwas angestaubt (v1.7.0). Wer frische Ware braucht, fügt seinen Quellen

deb http://www.bunkus.org/ubuntu/edgy/ ./
deb-src http://www.bunkus.org/ubuntu/edgy/ ./

und den entsprechenden GPG-Key hinzu. Nach dem obligatorischen Update der Quellen kann mkvtoolnix-mb installiert werden. MKVToolnix-GUI taucht allerdings nicht im Gnome-Menü auf sondern muss manuell mittels mmg gestartet werden. Alle Neuerungen sind dem ChangeLog zu entnehmen.

Eric S. Raymond sagt “Goodbye, Fedora”

Wednesday, February 21st, 2007

Open-Source-Aktivist Eric S. Raymond verlässt Red Hat/Fedora, wie er auf der Fedora Mailingsliste schreibt. Statt dessen hat er mit Edgy Eft die aktuelle Ubuntu-Version auf seinem Haupt-Entwicklungsrechner installiert. Einer der von Raymond genannten Gründe sei die Behandlung von proprietären Multimedia-Codecs seitens Fedora. Im Gegensatz zu Ubuntu werden bei Fedora keine Closed-Source-Treiber aus vom Fedora-Projekt gepflegten Paketquellen bereitgestellt.

Die Reaktionen auf Raymonds Posting sind erwartungsgemäß kontrovers. Pragmatiker wie ich, die einfach einen funktionierenden MPlayer benutzten möchten, befürworten seine Haltung in gewissen Teilen. Ich halte das Angebot von Ubuntu in diesem Zusammenhang für fair, nämlich dem Anwender die Wahl zu lassen, ob er denn proprietäre Software installieren möchte oder ob man lieber das per Standard-Installation komplett freie Ubuntu lässt wie es ist.

Kernel-Hacker Alan Cox hat da traditionell andere Ansichten und äußert sich nicht sonderlich wehmütig zu Eric S. Raymonds Weggang. Bleibt abzuwarten, wann ESR auf der Ubuntu-Mailingsliste auftaucht und welche Kritikpunkte er dort ins Feld führt.

Amiga auf Ubuntulinux mit E-UAE

Sunday, February 18th, 2007

Alte Liebe rostet nicht. Hab mich am Wochenende mal mit der Amiga-Emulation auseinandergesetzt. Dem in den Ubuntu-Quellen (Edgy) verfügbaren UAE ist jedoch nach meiner Meinung die experimentelle Linux-Version des Win-UAE E-UAE vorzuziehen. Die inoffiziellen Pakete gibt es unter http://morgoth.free.fr/ubports/. Nach erfolgreicher Anpassung der Quellen und Installation der Software muss man zunächst das Problem mit dem Kickstart-ROM lösen. Infos hierzu und weitere Links zu kostenlosen Amiga-Spielen von offiziellen Websites bietet Netzreport. (more…)

DOS waren noch Zeiten!

Saturday, February 17th, 2007

Mit DOSBox hatte ich heute schon eine Menge Spaß! Dieser Emulator ermöglicht auf diversen Plattformen das Spielen vieler alter DOS-Games, wie z. B. meinem geliebten EPIC Pinball. EPIC Pinball (Super Android)Ist doch gut, wenn man solche solche Sachen aufbewahrt. Hat mich schon wieder ein paar Stunden an den Rechner gefesselt. DOSBox kann einfach aus den Ubuntu-Quellen installiert werden (Universe). Nähere Infos zur Konfiguration gibt’s im Ubuntuusers-Wiki. Und das Beste: DOSBox emuliert auch die Gravis Ultrasound! Ich werde in den nächsten Tagen mal meine Hardware-Kisten durchwühlen, die Karte muss ich noch irgendwo haben.

Als nächster Test standen dann ein paar Demos auf dem Programm. Allen voran Second Reality von der Future Crew, immerhin unter den Top Ten der besten Hacks aller Zeiten auf Slashdot.org. DOSBox liefert auch hier bis auf ein paar Interferenzen bei den Plasma-Darstellungen ganze Arbeit.

Da musste ich mir erstmal ein Bier aufmachen und auf pouet.net nach weiteren DOS-Demos suchen. Gut, nachdem ich schnell fündig wurde, musste ich natürlich auch nach weiteren Bieren suchen :) .

De Fastelovendsjecke sin ungerwähs

Thursday, February 15th, 2007

Der Eishauch des Karnevals durchweht das Rheinland und hat – wie ich soeben sehe – sogar schon die Wikipedia erreicht. Verdammt, der Kölsche es överall.